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Behandlungsmethoden

Myoreflextherapie

Die Myoreflextherapie ist eine manuelle Regulationstherapie. Die Behandlung erfolgt am muskulären (myos) System des Bewegungsapparates. Gleichzeitig bietet sie Zugriff auf alle Körperfunktionen und Organe.

Bei der Myoreflextherapie werden in erster Linie Muskelansätze behandelt. Nach einem Funktions-und Tastbefund wird über Druckpunktstimulation an ganz bestimmten Regulationspunkten der Muskulatur ein Reiz gesetzt. Dieser wird an das Gehirn weitergeleitet. Von dort aus wird das Spannungsmuster der jeweiligen Muskulatur reflektorisch reguliert. Verändern und regulieren sich die muskulären Arbeits- und Bewegungsmuster, können die Beschwerdebilder abklingen, Gelenke und Weichteilstrukturen erfahren eine Entlastung und selbst chronisch degenerativ fortschreitende Veränderungen werden aufgehalten und regenerieren.

Hormon-Regulation

Hormone sind körpereigene Stoffe, die einen grossen Einfluss auf die Körperfunktion ausüben. Bei Mann und Frau sind diese Hormone ein wichtiges Steuerelement, das sich während des Alterungsprozesses verändert. Vor allem die Frau, deren Hormone sich über lange Jahre zyklisch verändern, ist durch die hormonelle Umstellung stark betroffen. Mit einem Hormon-Speichel-Test (HST) wird die aktuelle Hormonlage untersucht. Mit unterschiedlichen Massnahmen wie Ernährung, Heilpflanzen oder bioidentischen Hormonen, wird auf ein eventuelles Hormonungleichgewicht Einfluss genommen. 

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Schröpfen

Das blutige Schröpfen ist eine entstauende und ableitende Therapie. Die Durchblutung und der Lymphfluss werden angeregt, was zu einer umgehenden Verbesserung der Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im gesamten Organismus führt.

Das trockene Schröpfen (unblutig) tonisiert die Gewebe. Durch die daraus folgende bessere "Durchsaftung" der Gewebe kommt es zu einer intensiven Entschlackung und einer Stimulierung der Immunaktivität. Mit der Schröpftherapie können sowohl akute, wie auch chronische Leiden positiv beeinflusst werden.
 

Baunscheidtieren

Mit einem speziellen Gerät werden genau definierte Hautareale leicht verletzt und mit einem reizenden Öl bestrichen. Die entstehenden Quaddeln aktivieren den Lymphstrom und das Immunsystem. Der Anwendungsbereich des Baunscheidtierens ist sehr gross. Vor allem zählen rheumatische Erkrankungen und die Stärkung des Immunsystems zu den Anwendungsgebieten.

Rödern

Bei dieser Methode werden die Schleimhäute und Lymphknoten des Nasen-Rachenraumes abgesaugt und stimuliert. Dadurch werden unterschwellige Entzündungsherde (auf den Mandeln) entfernt und die Aktivität der Schleimhäute angeregt. Die nachfolgende Anregung des Immunsystems und der Sekretion führen zum Abklingen von Entzündungsherden. Rheuma, Asthma, Migräne, Neuralgien sind nur einige der vielen Indikationen der Röder-Behandlung.

Egeltherapie

Mit Hilfe von Blutegeln werden dem Körper kleine Mengen Blut entnommen, gleichzeitig spritzt der Egel etwas Hirudin zur Blutverdünnung und Entzündungshemmung ein. Hämatome (blaue Flecken), Venenstauungen und Entzündungen können mit der Egelbehandlung angegangen werden.
 

Pflanzenheilkunde

Die konzentrierten Kräuterzubereitungen werden in Form von Teemischungen, Pflanzentinkturen, Kräutertabletten und Sirupen verabreicht. Auch ätherische Öle kommen unterstützend zum Einsatz und finden Verwendung bei den manuellen Behandlungsmethoden. Wir arbeiten mit den Erkenntnissen der Wissenschaft, wenden aber auch Kräuter an, die aus der Erfahrungsheilkunde bekannt sind (z.B. Nusskreuzchen, Bärlapp usw.).
 

Orthomolekulare Medizin

Aufgrund von Mängeln an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen werden die fehlenden Substanzen verabreicht. Die verabreichten Dosen sind oft sehr hoch und können nicht einem Multivitaminpräparat gleichgesetzt werden. Um die individuellen Bedürfnisse zu ermitteln, arbeiten wir mit dem HCK-Fragebogen.

Download HCK-Fragebogen

Dry Needling

Präzise und punktgenau werden mittels steriler Einwegnadel, aus einer hypoallergenen Edelstahllegierung, myofasziale Triggerpunkte behandelt. Das sind schmerzhafte und tastbare „Knoten“ im Muskel-/Fasziengewebe. Ergänzt wird das Dry Needling durch spezifische Faszien- und Muskeldehnungstechniken, sowie aktive Stabilisations- und Kräftigungsübungen. Das Erlernen einer bewussten Körperhaltung und Arbeitsplatzergonomie sind ergänzende Aspekte.

Links:
www.dgs-academy.com/de/triggerpunkt-therapie/dry-needling
www.dryneedling.ch/de/triggerpunkte-dry-needling/dry-needling.html

Viszerale Techniken

Sie findet dann Anwendung, sobald innere Organe durch Verklebungen, oder durch erhöhte Gewebespannung an Beweglichkeit verlieren. Dies kann sich in den unterschiedlichsten Symptomen äussern. Oft werden Verdauungsprobleme, Rückenschmerzen, Unwohlsein, Durchblutungsstörungen oder Atemprobleme beobachtet.

Manuelle Lymphdrainage

Anwendungsbereiche:

  • Chronische Schmerzzustände die oft als Unfallfolge hartnäckig bestehen bleiben, wie dies allzu oft und exemplarisch beim Schleudertrauma und zahlreichen Wirbelsäulensyndromen zu beobachten ist.
  • Akute Kopfschmerzen, Migräne.
  • Traumata wie z.B. Prellungen und Zerrungen die meist mit einer Schwellung, Funktionsverlust und Schmerzen einhergehen.
  • Schwellungen (Ödeme) infolge von Verletzungen oder nach Operationen. Je nach Schweregrad erfordert dies eine zusätzliche Kompressionsbestrumpfung. Die dafür notwendige Materialbeschaffung geschieht eigenverantwortlich.

Spezifische physiotherapeutische Mobilisationen und Behandlungstechniken

Sie dienen weitgehend dazu:

  • eine gestörte Gelenkmechanik wieder herzustellen. An sämtlichen peripheren Gelenke, der Wirbelsäule und der Rippengelenke.
  • schmerzhafte Bewegungseinschränkungen wieder zu normalisieren.
  • überbewegliche oder instabile Gelenke besser zu kontrollieren und stabilisieren.
  • Haltungsschwächen und "Körperfehlhaltungen" auszugleichen und in den Alltag zu integrieren.
  • einerseits eine bessere Wahrnehmung für den eigenen Körper mit seinen Stärken und Schwächen zu entwickeln, und andererseits einen bewussten, aktiven und eigenverantwortungsvollen Umgang zu kultivieren.